Einführung von Florian Gärtner als neuer Pfarrer für Weltmission und Ökumene

Einführung Florian Gärtner 220117_4

 

 „Das ist DER Text für das Verständnis von Weltmission“. Mit diesen Worten begann Pfarrer Florian Gärtner die Predigt anlässlich seiner Einführung. DER Text – 1. Korinther 12, 12 – 27  – entfaltet das  Bild vom Leib und seinen vielen unterschiedlichen Gliedern. Drei Maximen hat der neue Pfarrer für Weltmission und Ökumene daraus für sich abgeleitet:

  1. Kümmere dich nicht um drinnen und draußen. Das Bild vom Leib stellt klar: es gibt weder Fremd- noch Selbstausschluss. Wo das geschieht ist der Leib beschädigt..
  2. Nutze alle Funktionen, auch die funktionalen Hierarchien , um Christus zu folgen. Die einzelnen Glieder, haben einzig die Aufgabe dem Leib Leben zu geben, ihn in Bewegung zu halten. In diesem Sinne sind sie zu achten und zu pflegen.
  3. Bringe Mit -Leiden und Mit-Freude zu deinen Partnern. Und lass dich von ihnen damit beschenken.

In diesem Sinne sei jeder eingeladen mit zu tun, mit zu beten und mit zu denken.

Oberkirchenrat Manfred Sutter hatte zuvor bei der Einführung betont, dass er sich freue auf die Zusammenarbeit mit Florian Gärtner. Mit Liebe, Herzblut und Erfahrung sei dieser der Ökumene schon lange verbunden. „ Ich schätze seine Fähigkeit, strukturell und theologisch zu denken, Prozesse auf den Weg zu bringen und zu begleiten“. Diese Fähigkeiten  kämen ihm für seine Führungsaufgabe – auch als stellvertretender Leiter des MÖD – zugute.

Eine bunt gemischte Gemeinde hatte sich in der Stiftskirche Landau eingefunden: Freunde, Amtsträger, Kollegen, Familie, ehrenamtlich Mitarbeitende, dem MÖD verbundene Menschen, Gemeindeglieder der Stiftskirche.

Welt-sprachig war die Liturgie gestaltet – auch das ein Bild für das Bild des Predigttextes. Lieder aus den Partnerkirchen wurden angestimmt vom Team des MÖD und schwungvoll aufgegriffen im Kirchenschiff.

Beim warm-herzigen Empfang im Gemeindesaal gab es einen kurzer Reigen von Grußworten, moderiert von Dr. Ludwig Burgdörfer: Domkapitular Vogelgesang und Christoph Fuhrbach überbrachten persönliche Grüße und offizielle vom bischöflichen Ordinariat. „Lasst uns das, womit wir diese Welt zum Besseren gestalten können, doch gemeinsam tun, voneinander lernen, einander begleiten.“ Florian Gärtner sei ein kreativer und offener Partner dafür, so ihre bisherige Erfahrung. Renate Wechinger sprach für die Arbeitskreise der Partnerkirchen. Manche Mühe und Enttäuschung gehöre zur Partnerschaftsarbeit. Wer sich nicht entmutigen lasse, bleibe beschenkt. Als Geschenk brachte sie einen Kompass mit. Der Wunsch dazu: möge Florian Gärtner immer wieder gute Wege finden in der anspruchsvollen Landschaft der Partnerschaftsbeziehungen. Jürgen Reichel unterstrich die gute Zusammenarbeit der pfälzischen Landeskirche mit der Evangelischen Mission in Solidarität, EMS ( übrigens in Landau gegründet).

 „Die Aufgabe der Zukunft wird es sein, für die grenzöffnende und Grenzen überwindende Liebe Gottes einzustehen.“ Zum Abschluss des offiziellen Teils präsentierte das MÖD Team den Song „ Jesus in my house“. Davon war etwas zu spüren gewesen an diesem Tag! Die Gespräche kreuz und quer währten bis zum frühen Abend.

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Oberkirchenrat Manfred Sutter, Prof. Dr. Ulrich Duchrow und Promise Kliebe bei der Verpflichtung von Pfr. Florian Gärtner

 

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