Der Korea Krieg von 1950–1953 rückte das Land schlagartig ins Rampenlicht der Weltpolitik. Rasch entwickelte sich die zunächst interne Auseinandersetzung um die Vorherrschaft auf der Halbinsel zu einem internationalen Konflikt. Der Norden erhielt militärische Unterstützung von chinesischer Seite. Dem Süden halfen Truppen der Vereinten Nationen, vor allem der USA. Die blitzartigen Verschiebungen der Fronten setzten ungeheure Flüchtlingsströme von Norden nach Süden in Bewegung. Die politische Bilanz dieses Krieges für Korea: Das Land wurde geteilt und zerfiel in zwei Blöcke. Seither sind viele Millionen Familienangehörige in Nord und Süd voneinander getrennt.