Die Kirchen in Korea haben sich zu dem Regime unterschiedlich verhalten. Während die Mehrheit der Kirchen es vorzog, durch Stillhalten eine, wenn auch nicht wohlwollende Duldung zu erreichen, hat eine Minderheit der Kirchen als einzelne und gemeinsam sich kritisch in Äußerungen und Aktionen mit dem Regime auseinandergesetzt. Ganz wenige Beispiele von Personen, die sich für die demokratischen Rechte und Freiheiten eintraten und dafür Verhöre, Gefängnisaufenthalte und nicht selten Folter erleiden mussten, werden hier genannt: Pfarrer Park, Hyung-Kyu, der wegen seines unerschrockenen Auftretens mehrmals zu Gefängnishaft verurteilt worden war.