Wahrscheinlich kam der Buddhismus im 2. Jhdt. n.Chr. von China nach Korea. Etwa 1000 Jahre lang war der Buddhismus die bestimmende religiöse Kraft, bis 1392 der Neukonfuzianismus zur Staatsideologie wurde. Der Buddha von Sokkuram aus dem 8. Jahrhundert steht in einer Grotte bei der Königsstadt Kyongju. Er entstand auf dem Höhepunkt der Silla-Kultur. Es ist eine der herausragenden formvollendeten Steinplastiken von dem Religionsstifter in Asien. Hinter dem Kopf ist das Rad der Erleuchtung dargestellt.