In Taebaek und Umgebung gibt es große Kohlevorkommen. 1988 wurde eine Zahl von 60 000 Bergarbeitern genannt. Die Arbeitsbedingungen waren dergestalt, dass es wegen mangelnder Schutzvorrichtungen zu vielen Unfällen, nicht selten mit Todesfolge, kam. Das größte Problem war die Bildung einer Staublunge nach wenigen Jahren. Frauen sortierten an Fließbändern die geförderte Kohle. Die Häuser der Arbeiterschaft waren eintönig und der Kohlestaub überall präsent.