Idee #20 Solidarität mit den Menschen in Flüchtlings-Camps

Die Coronakrise verlangt Globale Solidarität

Ein Virus hat uns alle aus unserer Komfortzone geworfen. Doch die Krise trifft die Ärmsten der Welt am härtesten. Die Coronakrise verlangt Globale Solidarität von uns. Daher haben wir ein paar Tipps, was jeder Einzelne von uns tun kann, um diese Menschen zu unterstützen.

Die Situation in den Flüchtlings-Camps

Seit die Grenzen dicht sind hängen schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen dicht an dicht gedrängt in der nördlichen Region Idlib fest, wie Markus Brandstetter, geschäftsführender Vorsitzender des Hilfsvereins „3 Musketiere“ (https://www.3-musketiere.info ) laut Reutlinger Tagblatt meint. Die Flüchtlinge auf der türkischen Seite leiden seiner Auskunft nach vor allem unter den schnell steigenden Lebensmittelpreisen. Medizinische Versorgung gibt es für sie so gut wie keine. Und in Griechenland sitzen laut der Hilfsorganisation Medico International rund „40.000 Menschen, zusammengepfercht in völlig überfüllten EU-Hotspot Lagern wie Moria, unter desaströsen Hygiene-Bedingungen und fast ohne medizinische Versorgung.“

Erreicht diese Menschen der Coronavirus, kommt es zur Katastrophe. Denn zu all dem Unglück kommt hinzu, dass viele der Hilfsorganisationen einen dramatischen Einbruch der Spendengelder erleben. Natürlich, wir alle hier machen uns Sorgen, wie es mit unserer Zukunft weitergeht. Und doch verblassen unsere Nöte angesichts dieses unsäglichen Leids schon. Daher haben wir eine Reihe von Möglichkeiten zusammengestellt, wie Sie sich dafür einsetzen können, dass wir in der Coronakrise

Globale Solidarität üben:

  1. Setzen Sie sich dafür ein, dass es eine politische Lösung gibt und dass wir Europäerinnen und Europäer zeigen, dass wir nicht nur bei schönem Wetter zu unseren Werten stehen und unterzeichnen Sie eine seriöse Online-Petition wie diese:

https://www.change.org/p/leavenoonebehind-jetzt-die-corona-katastrophe-verhindern-auch-an-den-außengrenzen

  1. Spenden Sie an die Initiativen, die noch vor Ort aktiv sind. Dazu gehört auch die Katastrophenhilfe des Diakonischen Werkes:

https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Vielen Dank für Ihr Engagement!

 

Alana Brescanovic