Idee #3 Gottesdienst zuhause feiern – Godly Play lädt besonders Eltern und Kinder dazu ein

Dem Kirchenjahr folgend wird jeden Samstagabend eine Geschichte auf youtube hochgeladen. Eine kleine Liturgie umrahmt die Darbietung. Es gibt die Möglichkeit das Video anzuhalten, um miteinander ins Gespräch zu kommen, kreativ zu werden und ein kleines Fest zu feiern. Ein interaktiver Segen verbindet zum Abschluss die kleine Gemeinschaft vor dem eigenen Bildschirm mit der großen Gemeinschaft vor der eigenen Wohnungstür.

Teilen Sie den link  mit befreundeten Familien, Nachbarn, Kindergottesdienstkindern und -mitarbeiter*innen, Religionslehrer*innen, Seelsorger*innen, Erzieher*innen……

Verabreden Sie sich vielleicht, zu gleicher Zeit diesen Gottesdienst an all den unterschiedlichen Orten zu feiern und sich auf diese Weise noch einmal besonders zu verbinden….

 

https://youtu.be/-fnVXjSP7-k

 

Mehr zum Konzept….

Konzeptionelle Idee: Die Corona-Pandemie beunruhigt Kinder ebenso wie Erwachsene. Der Lebensalltag ist unterbrochen. Gottesdienste mit Godly Play-Geschichten können zu Medien der Rückversicherung, der Beruhigung, der Vertrauensquelle in diesen Zeiten werden. Sie können Kinder ebenso wie Erwachsene trösten und begleiten. In der Darbietung zu „Exil und Rückkehr“ sagen wir: „Langsam, langsam begann das Volk Gottes zu verstehen, dass Gott da war, auch an diesem Ort…“. In gewisser Weise hat uns ja die Corona-Pandemie von dem Lebensrhythmus, den wir gewohnt waren, „exiliert“. Vielleicht helfen die Geschichten, uns gegenseitig daran zu erinnern, dass Gott auch in diesen Situationen gefunden werden möchte. Und vielleicht zeigen uns die Kinder Wege dahin.
Vom 22. März bis zum 12. April wird jeweils Samstagabend (bzw. Gründonnerstag-Abend) eine Godly Play-Darbietung bei Youtube hochgeladen. Die Darbietungen werden vorab im Godly Play-Raum der Ev.-Luth. Michaelis-Friedenskirchgemeinde Leipzig professionell gefilmt und dabei in einen kleinen liturgischen Rahmen eingebettet. Die Auswahl der Darbietungen folgt dem Kirchenjahr, konzentriert sich also auf die Passionszeit:
•    22.3. Das Geheimnis von Ostern
•    29.3. Jesus öffnet die Augen (Bartimäus)
•    5.4. Jesus leidet und stirbt
•    10.4. Jesus betet in Gethsemane
•    12.4. Warum wir Ostern feiern: Das leere Grab

Die Kinder werden, unterstützt durch wiederholte kurze Schwarzblenden, zum Ergründen und zu kreativen Antworten auf das Gesehene eingeladen, auch wenn hier das Medium an seine Grenzen stößt. Jedes Video wird mit einem kleinen Gebet und einem interaktiven Segen abgeschlossen.
Wir möchten ausdrücklich dazu ermutigen, dass sich Eltern die Filme gemeinsam mit ihren Kindern anschauen, die Geschichten miteinander ergründen, kreativ werden, vielleicht ein kleines Fest miteinander vorbereiten und so einen kleinen Gottesdienst zu Hause feiern.

Ruth Magsig