Am 23. März ist der Welt-Meteorologietag. Seit 1950 schon wird er begangen. Er will aufmerksam machen auf die Rolle der Meteorologie im Alltag. Wer nutzt sie nicht, die Wetter-App auf dem Smartphone …?
Letztes Jahr bei einem Spaziergang habe ich mich entschlossen, mich mit dem Thema „Wolken“ einmal näher zu befassen. Ein Gewitter ist aufgezogen, riesige Quellwolken bis in höchste Höhen, Donnergrollen aus weiter Ferne, ganz besonderes Licht … Faszinierend. Wunderschön.
Ich habe mir ein Buch gekauft über Wolken und bin beim Lesen aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Vollendete Physik! Luft, Wasser, Wärme und Licht im Zusammenspiel der physikalischen Gesetze. Und so komplex, dass ich die Kapitel mehrmals lesen musste.
Ich habe gelernt, dass es drei Stockwerke gibt im Himmel. Welche Wolken wo anzutreffen sind, wie sie entstehen und vergehen. Was sie preisgeben über den aktuellen Zustand und über die Entwicklung des Wetters.
Seitdem schaue ich viel mehr in den Himmel. Und spüre, wie mir das auch guttut. Wenn ich nach oben schaue, richte ich mich automatisch auf. Es hat etwas Erhebendes, in den Himmel zu schauen. Ganz abgesehen davon, dass Jesus uns ganz direkt dazu auffordert: Seht auf und erhebt eure Häupter … Er wird auf einer Wolke wiederkommen.

Euer Thomas Borchers
