Jeden Tag bin ich mit meinem kleinen Sohn draußen unterwegs: im nahgelegenen Park, bei einer Runde durch den Zoo, auf dem Spielplatz. Dann gibt es Vieles zu entdecken, wie zum Beispiel spielende Hunde auf der Hundewiese, Tauben auf der Suche nach Essbarem oder das Entenpärchen, das sich im Schilf des Parkteichs versteckt hat.
Es ist egal in welcher Jahreszeit, der Blick verliert sich im großen Blau des Mittelmeers. Ganz in der Ferne trifft sich das Blau des Wassers mit dem Blau oder Grau des Himmels. Es wirkt wie Unendlichkeit, unendliche Weite. Im Sommer glitzert das Sonnenlicht auf den Wellen. Kleine Schaumkrönchen zieren die rhythmischen Bewegungen des großen Blaus.
Für viele Christ*innen ist es allsonntägliches Erleben: Sie feiern Gottesdienst zu dritt oder viert im Kirchenraum.
Diese „kleinen“ Gottesdienste, meist in Außenorten, werden häufig geleitet von Prädikant*innen oder Lektor*innen.
Und die sind dann unsicher:
Wenn ich nicht ich, sondern einer meiner Kolleginnen oder Kollegen wäre, dann würde ich mich um dieses Lunchpaket beneiden. Da man sich aber schlecht selbst beneiden kann, genieße ich einfach, was meine Frau mir als Gruß aus unserer Küche eingepackt hat